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Britta Erlemann: Freie Journalistin / Arbeitsproben

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Arzt: Vor Sport ab 40 untersuchen lassen - Sport selten schädlich

Gesundheit (dpa-Gespräch)

   Kassel (dpa/lhe) - Wer nach der Jugend mit dem Sporttreiben beginnen möchte, sollte sich nach Rat eines Experten zuvor bei einem Arzt gründlich untersuchen lassen. "Das Entscheidende ist, bevor man mit Sport beginnt, wenn man 40 oder älter ist, sich kardiologisch durchchecken zu lassen, um eine Aussage über die Herzfunktion zu bekommen - wie schlecht oder gut die ist", sagt Henning Köhler vom Herz- und Kreislaufzentrum Rotenburg an der Fulda vor den am Freitag beginnenden Kasseler Gesundheitstagen. Nach dieser Aussage entscheide sich die Intensität, in der jemand Sport treiben könne. "Auch gerade für Herz- oder Lungenkranke ist körperliche Bewegung fast immer positiv. Es ist eine Frage der Dosierung, ab wann etwas schädlich wird."

   Köhler rät nur in akuten Erkrankungsstadien wie akutem Herzinfarkt oder Herzmuskelentzündung oder auch Fiebererkrankungen vom Sport ab. "Nach diesen Herzerkrankungen sollten Patienten in Rehabilitationsmaßnahmen wieder langsam an körperliche Betätigung herangeführt werden." Positives für die Gesundheit bewirken nach Aussagen des Arztes vor allem die Ausdauersportarten Nordic Walking, Joggen, Fahrrad fahren, Wandern und Skilanglauf. "Nicht gesundheitsfördernd sind alle Kraftsportarten wie Body Building. Differenziert zu beurteilen sind Mannschaftssportarten, wie etwa Fußball und Handball." Wie sinnvoll diese seien, hänge vom Gesundheitszustand ab. "Die Verletzungsgefahr ist relativ hoch, und das ist nicht für jeden empfehlenswert - zum Beispiel nicht für Menschen, die blutverdünnende Medikamente nehmen müssen." Hier kann es zum Beispiel zu heftigen Blutergüssen kommen.

   Darüber hinaus empfiehlt Köhler, beim Ausdauersport den Puls, beziehungsweise die Herzfrequenz mit einem Pulsmesser zu kontrollieren. "Den Pulsmesser kann man auf eine Trainingsherzfrequenz einstellen. Er fängt an zu piepsen, wenn man sich außerhalb befindet", erklärte er. Danach könne der Sportler entsprechend schneller oder langsamer laufen, um wieder in den optimalen Frequenzbereich zu kommen. Das Gerät gibt es in Sportgeschäften und Kaufhäusern ab etwa 40 Euro. Und für Herz- oder Herz-Lungen-Erkrankte gilt: "Man sollte sich nur so anstrengen, dass man sich während des Sportes noch unterhalten kann."

   "Grundsätzlich sollten sich Personen ab 40 einmal sportkardiologisch vor Aufnahme regelmäßiger sportlicher Betätigung untersuchen lassen.", sagte Köhler. Aber auch bei den langjährigen Sportlern steige ab 40, insbesondere bei Männern, das Risiko kardiovaskulär (Herz und Gefäße betreffend) zu erkranken. "Deshalb sollten auch sie sich alle zwei bis drei Jahre untersuchen lassen", empfiehlt der Arzt.

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