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Britta Erlemann: Porträtwerkstatt / Arbeitsproben

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Die ganze Schule ein Weihnachtsmarkt

Waldorfschule Kassel; Pressemitteilung 12/07

Weihnachtsmarkt
Waldorfschüler Johann (8 Jahre) und Schülermutter Elke Warlich beim Kerzenziehen.

Kassel. Bedächtig tunken die Grundschülerinnen und - schüler ihren an einem Stöckchen zum Tragen festgemachten Docht nacheinander in die Dose mit heißem Bienenwachs. Der Duft davon erfüllt den Raum. Die Eltern und Lehrkräfte in dem Schulzimmer singen. Die Kinder laufen um einen Kreis aus Tischen herum, währenddessen trocknet das Wachs. Wieder tauchen die Kinder ihren Docht ein, die nächste Schicht Wachs wird so "aufgetragen". Vor dem "Kerzenziehen" standen Eltern mit ihren Kindern auf dem Weihnachstmarkt der Kasseler Waldorfschule Schlange, ebenso vor dem Raum mit der Aufschrift "Hexenhaus". Hier führten jugendliche Waldorfschülerinnen und -schüler verkleidet als Hänsel und Gretel Kinder bis zum vierten Schuljahr durch einen Wald aus echten Tannen zu einem Hexenhaus mit einer lebendigen Hexe, wo sie sich einen Lebkuchen abbrechen konnten.

Zahlreiche große und kleine Besucherinnen und Besucher fanden am Samstag, den 1. Dezember ihren Weg zum traditionellen Weihnachtsmarkt der Freien Waldorfschule. Viel von Schülerinnen, Schülern, Eltern und Lehrkräften Selbstgearbeitetes wie Waldorfpuppen, Holzspielzeug und natürlich gefärbte und gesponnene Wolle und darüber hinaus Second Hand-Waren und leckeres Essen wie gebackener Biocamembert mit Preiselbeeren und Brot erwartete sie. Jede Klasse der Schule hatte einen Teil des Marktes gestaltet. Und so war denn auch das ganze Schulgebäude mit den Marktständen, Spielen und Kaffe- und Teestuben belegt. Zur Unterhaltung trugen Puppenspiel, Chorkonzert des Kinderchores und ein gemeinsames Singen zu Ende des Weihnachstmarktes bei.

"Den Erlös  verwendet die Schule zum einen für  den aktuellen Neubau und laufende Projekte wie den Kauf neuer Blasinstrumente für das Blasorchester und Hilfsfonds, um finanzschwachen Schülerinnen und Schülern Klassenfahrten zu ermöglichen", sagt Helga Dickmann-Kloss, eine der Organisatorinnen. Zum anderen arbeite die Russische Teestube für die Partner-Waldorfschule in Jaroslawl. Und ein Teil des Geldes gehe an die Favela Monte Azul in Sao Paulo (Brasilien), um dort eine waldorfpädagogische Initiative zu unterstützen. "An der Vorbereitung des Weihnachtsmarktes mit dem pädagogischen Anspruch arbeiten die Schülerinnen und Schüler mit sozialem Engagement mit", so die Hortnerin. Und spricht man einige von ihnen darauf an, sind sie begeistert von ihrem Weihnachtsmarkt, so auch Benedikt (13), Claudio (13) und Elisabeth (13), die gerade die Hexe, Hänsel und Gretel gegeben haben.

Die Freie Waldorfschule Kassel ist eine allgemein bildende Schule in freier Trägerschaft. Ihre Lehrerinnen und Lehrer arbeiten auf der Grundlage der von Rudolf Steiner entwickelten Waldorfpädagogik. Charakteristisch hierfür sind zum Beispiel die drei Säulen sachbezogener und wissenschaftlicher, kreativer und handwerklicher Unterricht. Das Angebot geht vom Kindergarten bis zu Abitur und Berufsausbildung.

Eingestellt 12/07

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