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Frühchen ab dem ersten Moment gut betreut

PR-Artikel für Gesundheit Nordhessen Holding

Kinderintensiv.web
Versorgung eines Frühgeborenen: Stationsleiterin Brigitte Reitz und der Leiter der Neonatologie Dr. Dirk Müller kümmern sich um Frühchen. Foto: Gesundheit Nordhessen.

Um das Überleben ihres Kindes bangen Eltern von sehr kleinen Frühgeborenen manchmal wochen- und monatelang. Denn diese sind besonders anfällig für Infektionen, Hirnblutungen und Lungenprobleme. In Nordhessens einzigem Perinatalzentrum (perinatal = um die Geburt herum) im Klinikum Kassel können die Eltern sicher sein, dass ihr Frühchen vor, während und nach der Geburt gut versorgt ist.

"Tag und Nacht sind Hebammen, Frauenärzte, Kinderärzte, Anästhesisten und Kinderkrankenschwestern anwesend und arbeiten jederzeit mit größter Fürsorge auf höchstem medizinischen Niveau", so Oberarzt Dr. Dirk Müller, Leiter der Neu- und Frühgeborenenintensivstation. Von der Betreuung der Schwangeren und des ungeborenen Kindes über die Geburt bis zu einem eventuell erforderlichen Aufenthalt in der Kinderklinik arbeiten die Fachleute der Frauen- und Kinderklinik des Klinikums Hand in Hand.

Jährlich werden in dem größten hessischen Perinatalzentrum rund 500 Neu- und Frühgeborene stationär behandelt, davon über 70 sehr unreife Frühgeborene mit einem Geburtsgewicht von weniger als 1500 Gramm. Zum Ärzteteam gehören acht auf Frühgeborene spezialisierte Kinderärzte. Auf der neu eingerichteten Neu- und Frühgeborenenintensivstation stehen dreißig Betten in großzügigen Räumen zur Verfügung. Die enge räumliche Nähe von Frauenklinik und Intensivstation ermöglicht einen intensiven Kontakt von Mutter und Kind.

"Uns ist wichtig, dass die Frühgeborenen auf der Intensivstation sanft gepflegt werden, beispielsweise mit der "Kängurumethode", betont Dr. Müller. Das Kind wird dabei nackt auf die Brust der Mutter oder des Vaters gelegt und mit einem Fell zugedeckt. Das fördert die Eltern-Kind-Bindung und kann die Mutter stillfähiger machen.  Auf die umfassende Betreuung der Eltern werde großer Wert gelegt, damit sie sicher mit ihrem kleinen Kind umgehen lernen und es später ohne Angst zu Hause versorgen können. Auch eine Stillberaterin steht auf der Station mit Rat und Hilfe zur Seite.

Die Station hat nach Angaben von Dr. Müller ein elektronisches Intensivüberwachungssystem (Monitorsystem) auf dem neuesten Stand der Technik. Damit können die Pflegekräfte sowie Ärztinnen und Ärzte von der Stationszentrale 30 kleine Patientinnen und Patienten gleichzeitig in allen lebenswichtigen Funktionen wie Atmung, Puls, Blutdruck, Temperatur und EKG überwachen. Das Team der Intensivstation betreut auch den Baby-Notarztwagen, der Frühgeborene oder kranke Neugeborene aus den anderen nordhessischen Kliniken ins Perinatalzentrum am Klinikum Kassel oder ins Kinderkrankenhaus Park Schönfeld bringt.

Mit Fragen, Sorgen und Unsicherheit der Eltern ist auch Anette Weißbrodt immer wieder konfrontiert. Sie betreut in der Entwicklungsdiagnostik im Sozialpädiatrischen Zentrum des Klinikum Kassel Kinder bis zwei Jahren. So rief sie einen offenen Kreis für Eltern Frühgeborener aller Altersstufen ins Leben. Seit zwei Jahren trifft sich die Gruppe einmal monatlich in der KISS (Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen), Wilhelmshöher Allee 32a. Themen sind zum Beispiel Ernährung, Entwicklung und Förderung des Kindes. Es wird auch darüber gesprochen, wie die Frühgeburt die Eltern emotional belastet hat und über die schwere Zeit danach. Ganz aktuell wurde das Kasseler Elternmodell für Eltern frühgeborener Kinder ins Leben gerufen. "So sind Frühgeborene und Eltern durch das Klinikum Kassel sehr gut betreut", resümiert Dr. Müller.

Info:

Neu- und Frühgeborenenintensivstation in der Kinderklinik des Klinikum Kassel, Tel. 0561/980-2325, E-Mail: mueller8@klinikum-kassel.de

Anette Weißbrodt (Gesundheitspädagogin im SPZ), Tel.: 0561-980-3599; E-Mail: weissbr@klinikum-kassel.de

Internet: www.gesundheit-nordhessen.de

www.unsere-fruehchen-kassel.de

Eingestellt 6/08

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