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Britta Erlemann: Porträtwerkstatt / Arbeitsproben

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Ruhige Luftaufnahmen von fliegender Intteligenz

AIBot X600

KASSEL. Mit ihm kann man sich einen Überblick über die Ausmaße von Katastrophen wie in Fukushima verschaffen. Er überwacht Gelände von Unternehmen, damit sich dort keine Unbefugten aufhalten. Er erfasst mit seiner Kamera kaputte Zellen in Solaranlagen oder ob die empfindlichen Isolatoren an Hochspannungsmasten beschädigt sind. Und das alles in ruckelfreien, ruhigen Bildern: Mit dem AIBot X600 wirft die Kasseler Firma AIBOTIX im Juni 2011 eine neue Generation von Multikoptern auf den Markt - intelligente, autonom fliegende Roboter mit eingebauter Bildverarbeitung. Als "revolutionär" bezeichnet denn auch AIBOTIX-Geschäftsführer Jörg Lamprecht das Produkt.

Zu bedienen ist das Flugobjekt mit einem Durchmesser von 1,05 Metern  wie Lamprecht, sagt "kinderleicht". Und zwar mit einem Tablet PC ähnlich einem I-Pad. Er reagiert, wie ein Steuerrad. "Der Kopter bewegt sich  in die Richtung, in die man den Tablet PC dreht", erklärt er. Zu drücken ist vorher nur der Startknopf, und der AIBOT X600 erhebt sich einen Meter in die Luft. Nach dem Flug landet er auch wieder automatisch.

Die ruhigen Bilder ergeben sich daraus, dass die Kamera aufgrund einer technischen Konstruktion die Flugbewegungen ausgleicht. Rollen, Nicken sowie ein Vibrationsdämpfer tun hier ihre Dienste. "Auch zeichnen sich die neuen Multikopter aus durch ein hohes Maß an Sicherheit für Objekt und Mensch, da die Rotoren geschützt sind", weiß der Geschäftsführer.

 Weitere Möglichkeiten, den AIBOT X600 anzuwenden, sind zum Beispiel: Luftaufnahmen für Filme im Internet, für Nachrichten und Medien. Landschaftsaufnahmen von oben, etwa, um einen Golfplatz zu bewerben.  Kundenspezifisch: So kann der Kopter überprüfen, ob sich in einem Gebäude Löcher befinden. Und "beim Sport kann der AIBOT X600 aufregende Bilder liefern, indem er Skispringern, Mountainbikerinnen oder Kajakfahrern folgt" (Lamprecht). Nicht einsetzen will die Firma AIBOTIX ihren Multikopter dagegen militärisch.

Das Gerät kostet 26.000 €. Zu den fliegenden Robotern sagen die meisten Menschen Drone", weiß Lamprecht. Das sei ein militärischer Begriff. "Wir sagen Kopter." Herkömmliche Generationen von Dronen/Koptern anderer Hersteller werden nach Wissen des Geschäftsführers mit einer klassischen Fernbedienung geflogen und liefern wackelnde Bilder. Hochspannungsleitungen etwa werden gar, so  Lamprecht, derzeit noch kostenaufwändig mit dem Hub schrauber abgeflogen, um sie zu kontrollieren.

AIBOTIX steht für AI = Artificial Intelligence (künstliche Intelligenz) und BOTIX von Robotix. Gründungsjahr von AIBOTIX ist 2010. Die Firma umfasst derzeit acht Mitarbeiter. Diese können auf Erfahrungen in Software und Bildbearbeitung in vorherigen Firmen zurückgreifen. In die Entwicklung der Multikopter hat das Team bereits mehrere Jahre investiert.

Eingestellt 7/2011

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